Mittwoch, 16. April 2014

Ausflug


Heute haben wir einen Ausflug zum Universum nach Bremen gemacht. Kurz vor dem Start guckte ich noch nach einer Lademöglichkeit in der Nähe und fand gleich eine, ca. 150 Meter vom Universum entfernt. Hier steht ein Hotel mit zwei Ladesäulen vor der Tür. Diese Säulen sollen mit auch für die EWE-Karte benutzbar sein. Das Wetter war schön und es ging los.

Das Hotel wurde schnell gefunden und an einer Säule war sogar ein Parkplatz frei. Neben uns stand noch ein weiterer Elektroflitzer, die andere Säule wurde mit Verbrennern zugeparkt. Kabel in die Säule, Karte davor gehalten und es ging sofort mit dem Laden los. Perfekt !.

Keine zwei Minuten später waren wir im Universum und hatten einen schönen Tag.


Nach ca. 4 Stunden sind wir wieder zum Auto zurück und konnten mit 100 % Kapazität gen Heimat tuckern. Natürlich habe wir noch einige Schlenker in der großen Stadt gemacht und sind wieder mit mehr Saft in den Batterien zu Hause gelandet, als bei der Abfahrt am Morgen. Auch der Rest der Familie war ganz verzückt, da die Fahrt sehr angenehm ruhig verlaufen ist. Im Auto konnte man sich unterhalten ohne ständig etwas zu wiederholen, da es wesentlich ruhiger war als in unserem Familiendieselvan. Alles im Allem ein gelungener Ausflug............

Samstag, 12. April 2014

ZOE ist da !

Nach einigen Bürokratischen Hürden steht der (die) ZOE nun auf dem Hof. Der Händler in Cloppenburg war wohl ganz froh den Wagen vom Hof zu haben, da er in der Gegend nicht einfach zu verkaufen war. Einen weiteren Wagen dieser Bauart wird er sich wahrscheinlich nicht in den Laden stellen. Aber egal.

Die Übergabe lief sehr flott und ohne große Probleme. Nur das als Giveaway mit angebotene Notladekabel war noch nicht da und wird nachgeliefert.

Die Fahrt zurück in meine Stadt (ca. 50 Km) war sehr angenehm im Gegensatz zur Hinfahrt, die noch mit dem alten Vectra gemacht werden musste. In meiner Stadt angekommen bin ich ersteinmal zum örtlichen ADAC-Stützpunkt gefahren, um dort probeweise zu laden. Hier traf ich wieder auf den sehr engagierten Mitarbeiter, den ich schon bei der Probefahrt nerven durfte. Nach einigen hin und her mit der Freischaltung der Ladesäule klappe es. Kurz in den Baumarkt und der (die) ZOE war wieder voll aufgeladen. Tolle Sache.

Den Abend verbrachte ich mit der Einrichtung des R-link. Gar nicht so einfach, hat aber im Gegensatz zu vielen Forenbenutzern bei mir gut funktioniert. Als alles eingerichtet war, ging ich zufrieden in meine Ruhephase über.

Da ich noch kein Notladekabel oder eine Wallbox installiert habe, werde ich in den nächsten Tagen öffentlich laden. Meine erste Anlaufstelle wird dann der ADAC sein, bei dem es den Strom zu Zeit noch kostenlos gib. Ferner hab ich in Bremen einige Parkhäuser zum ausprobiert, bei denen das Laden kein Problem darstellte. Bin gespannt auf die anderen Lademöglichkeiten, die ich hier in der näheren Umgeben finde. Eine EWE-Ladekarte habe ich mir besorgt und diese werde ich auch ausgiebig benutzen.

Mal sehen, was noch so kommt......................

Samstag, 5. April 2014

Die Entscheidung ist gefallen !


Nach einer Phase der Ruhe im Blog kommt hier jetzt wieder etwas Leben rein.
In den letzten Wochen war ich damit beschäftigt mich kurz für ein Auto zu entscheiden und es auch zu bekommen (ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist).
Um es kurz zu machen, es ist der (die) Zoe geworden. Trotz der katastrophalen ökonomischen Bilanz von Elektroautos im Allgemeinen ist für mich und mein Benutzungsprofil der (die) Zoe noch der (die) „vernünftigste“ Die Entscheidung war nun gefallen – auf zu den Händlern.
Da bei den Elektroautos kaum Marge bei den Händlern besteht, tun diese sich schwer auch nur kleinste Rabatte zu geben. Was hinzu kommt ist die im Gegensatz zum Verbrenner fast nicht vorhandenen Wartungsarbeiten. Somit verdient der Händler schon beim Verkauf wohl fast nichts (nach deren Angaben jedenfalls) und die Wartungsarbeiten halten sich auch in Grenzen. So entsteht keine große Begeisterung auf Seiten der Händler, wenn der Kunde nach einem Zoe fragt. Wenn einer im Autohaus vorhanden ist, dienst er als Vorführer (da man wohl als Händler irgendwie einen haben muss). Wenn jetzt der Kunde mit dem Kauf droht wird eifrig gerechnet. Das Ergebnis ist dann der Preis den man (ich) selbst auch auf der Homepage von Renault zusammen getragen hat. Lustig war immer, dass ich als Kunde wesentlich mehr über das Fahrzeug wusste, als der Händler. Ist wohl ein Phänomen der Elektroauto-Käufer, da diese sich im Vorfeld mehr informieren, als normale Autokäufer. Es kam mir bei einigen Händlern so vor, dass sie von mir noch einiges über ihr Fahrzeug gelernt hätten. Naja..
Nach den Verhandlungen kam sehr oft das große Erwachen mit der Lieferzeit für eine(n) nagelneuen Zoe. Die lagen zwischen 2-3 Monaten. Da ich mich schon für das Modell entschieden hatte, was schon einige Zeit dauerte, wollte ich natürlich nicht noch eine Ewigkeit warten. Außerdem machte mein alter Vectra langsam Mucken und musste weg, solange er noch fuhr. Nun wurde mir immer der Vorführwagen angeboten. Im Prinzip eine gute Idee des Verkäufers, die aber bei genauer Betrachtung für mich keinen Sinn machte. Diese Fahrzeuge waren zugelassen und hatten zwischen 1000 – 2000 Km auf der Uhr. Ich dachte nun gibt es einen schönen Preisnachlass, was aber scheinbar für Elektroautos nicht gilt. Teilweise waren die Fahrzeuge genau so teuer wie ein Neuwagen oder der Preisnachlass war marginal.
Da Renault eine Tauschbörse zwischen den Händlern betreibt, kam neue Hoffnung auf ein Neufahrzug auf. Doch auch hier gestaltete es sich mehr als schwierig ein Fahrzeug zu beschaffen. Fahrzeuge sind hier zahlreich vertreten, doch keiner will eines davon an einen anderen Händler abgeben. Entweder (meine Einschätzung) sind dieses Fahrzeuge noch gar nicht bei den Händlern oder der (die) Zoe muss sich verkaufen wie geschnitten Brot (was ich nicht glaube). Auf jeden Fall war nun Eigeninitiative angesagt.
Es vergingen einige Tage mit vielen Telefonaten im gesamten deutschen Raum. Angefangen von den großen Händlern bis zu den kleinen. Durch Zufall erwischte ich einen engagierten Händler, der einen anderen befreundeten Händler kannte, der wiederum eine(n) Zoe unangemeldet als Aussteller vorrätig hatte. Gut dabei war, er stand nicht wie so viele in Bayern (dort müssen die Händler echt viele davon verkaufen), sonder nur ca. 50 Km entfernt von meinen Heimatadresse. Der betreffende Händler rief mich zurück, es gab einen entsprechenden Preisnachlass und die Suche war hiermit beendet. Ohne den Zufall bliebe mir wohl nicht anderes übrig entweder nach Süddeutschland zu reisen oder zu warten.
Der (die) Zoe wird nun aufbereitet und ich darf das Fahrzeug nächste Woche in Empfang nehmen.

Zwischenzeitlich habe ich bei meinem Energieversorger nach der Förderung für Elektroautos gefragt. Leider ist es nicht wie z.B. in Bremen so, dass man direkt mit einem Geldbetrag gefördert wird – schade. Trotzdem bemühte man sich auch hier sehr um mich und versprach mich eine Stromkarte zuzusenden, mit der ich an den Stromtankstellen des Anbieters noch kostenfrei stromtanken kann. Die Karte lag am nächsten Tag in meinem Briefkasten. Das ist mal eine wirklich positive Überraschung. Wenn die Karte auch so gut funktioniert wie die stressfreie Beantragung, bin ich begeistert.


Nun gut. In nächster Zeit bin ich dann elektrisch unterwegs. Ich werde hier berichten, wie es mir damit geht und welche Probleme sich so auftun...................

Mittwoch, 5. März 2014

Letzer Akt !

So, nun war auch der Nissan Leaf dran. Meine Nachfrage bei Nissan Deutschland wurde beantwortet und eine junge Dame nannte mir einen Ansprechpartner für den Leaf in meiner Gegend. Dieser wurde umgehend kontaktiert und eine Probefahrt ausgemacht. Alles lief reibungslos, wie bei den zwei Mitstreitern.

Heute, gegen 10.00 Uhr, stürmte ich das Autohaus in Oldenburg und mir wurde der Leaf ohne große Umstände ausgehändigt. Ich sollte ruhig eine ausgedehnte Probefahrt machen und mir keine Sorgen um die Zeit machen. Gesagt, getan. Auf in meine Heimatstadt und den Leaf genauer angesehen.

Die Fahrt nach Hause hat schon Spaß gemacht. Die Ausstattung des (Euro-) Leaf war Acenta mit Winterpaket (Sitzheizung/Lenkradheizung/Solarspoiler). Im Anzug ist der Leaf noch eine Spur schneller, als der Zoe. Auch der Komfort, sowie der Innenraum, ist eine Stufe höher ausgestattet. Man merkt, dass der Leaf schon an der Golf-Klasse kratzt. Der Geräuschpegel während der Fahrt ist zum Vergleich zum VW / Zoe nochmals angenehmer. Es ist ein bisschen mehr Wohnzimmer als in den anderen Autos. Der Fahrersitz lässt sich in der Höhe verstellen und wird schön warm. Alles sehr angenehm und bequemer als in den anderen Fahrzeugen. Die technische Ausstattung in Sachen Multimedia ist dem Zoe ebenbürtig. Es sieht allerdings meiner Meinung im Leaf besser verpackt aus. Das Soundsystem ist O.K., aber nicht gut (für mich). Ich würde bei einem Kauf zur Bose-Version tendieren, die es leider nur in der teuersten Ausstattungsvariante gibt. 


 
Hinten ist wesentlich mehr Platz zum Sitzen und dieses Sitze sind sogar auch beheizt. Der Kofferraum geht für einen Stadtwagen voll in Ordnung und die Sitze hinten sind einzeln umklappbar , sehr schön. Das Äußere war für mich vor Fahrtantritt bedenklich. Aber da ich ja im Fahrzeug sitze, ist der Innenraum entscheidender. Am Ende der Fahrt hatte ich mich sogar ans Äußere gewöhnt und fand in gar nicht mal sooooo hässlich. Der Innenraum ist meiner Ansicht nach wohnlich gestaltet. Was mir Sorgen macht, ist die Ladesituation. Zu Hause über Schuko dauert der Vorgang bis zu 12 Stunden. Mit einer Box verkürzt er sich auf 8 Stunden. Sind keine rosigen Aussichten. Die öffentliche Infrastruktur für dieses Auto ist in Deutschland ist sehr schlecht. In den Foren wird berichtet, dass dieses Ladesystem nicht mehr groß ausgebaut wird. Ich muss darüber nachdenken, was für mich entscheidend ist, da ich ja keine großen Reisen mit dem Fahrzeug machen werde. Zudem darf man sich bei Nissan 14 Tage einen Verbrenner kostenlos für weitere Strecken gönnen.
Interessant wird dann das Angebot des Händlers werden, welches er mir per Mail zusenden wird. Wird dieses gut, was er angedeutet hat, muss ich nochmal in mich gehen und den Zoe gegen den Leaf abwägen. Vom reinen Fahren ist der Leaf dem Zoe allerdings überlegen, wenn er dann auch noch soundmäßig besser klingt wird die Entscheidung nicht leicht.

Wie einfach wäre es, wenn es nur ein Auto geben würde …....

Samstag, 15. Februar 2014

Zweite Probefahrt mit dem Zoe

Nach dem Besuch der BMW-Filiale in Bremen musste wieder ein schönes Erlebnis her. Ich hatte eine zweite Probefahrt beim örtlichen Renault-Händler vereinbart und holte den Zoe am Donnerstag ab. Mit dem Zoe wollte ich die gleiche Überlandfahrt veranstalten wie mit dem e-Up. Leider war mein Ansprechpartner in der Filiale krank und ein anderer Mitarbeiter durfte mir den Wagen aushändigen. Ich hätte gern nochmal über die Konditionen gesprochen, musste es nun aber vertagen. Also rein ins Auto und in Richtung Bremen davon.

An der Straße guckte ich auf der Reichweitenanzeige. Leider stand hier 85 Km. Damit hätte ich die Strecke wahrscheinlich nur mit einigen Schweißausbrüchen geschafft. Was tun ? Der Renault-Händler hatte nur die kleine Wall-Box mit 3,7 kW und die braucht ewig um auf 100 % zu kommen. Da ich in meiner Stadt viel unterwegs bin, fiel mir die Ladestation beim örtlichen ADAC ein. Diese suchte ich auf.

Der sehr freundliche Mitarbeiter beim ADAC erklärte mir die Station und war ganz begeistert, dass mal einer zum Laden kommt. Er stand mit mir kurz neben dem Auto, bis der Zoe mit dem typischen Geräusch der Ladung begann. In der Ladezeit machte ich noch kleine Besorgungen und kam nach ca. 45 Minuten wieder zurück. Der Zoe hatte nun 96% Ladung, welche mir ausreichte. Geld habe ich nicht bezahlt und es war vollkommen egal, ob ich nun ADAC-Mitglied bin oder nicht. Ist schon eine tolle Sache, wenn man sein Auto abstellt, kurz eingekauft und mit einem vollen „Tank“ ohne weitere Kosten wieder weiter fährt. Ich frag mich allerdings, warum so eine Ladestation nicht bei uns auf dem Marktplatz steht und man in der Stadt seine Besorgungen machen kann? Die Station des ADAC liegt in meiner Stadt denkbar ungünstig am äußersten Ende im Gewerbegebiet. Hier ist zwar ein Supermarkt, Baumarkt und Technikladen, aber auch dahin ist es schon ein Stück zu laufen. Kommt alles vielleicht noch.

So, nun die Tochter des Hauses verladen und ab durch Bremen. Am Ende der Fahrt gab ich den Zoe mit 45 Km beim Autohaus ab. Es war eine schöne Fahrt, bei der meine Tochter ausgiebig die Multimediafähigkeiten des Zoe testete. Das Radio brauchten wir nicht, da meine Tochter als DJ eine Meisterleistung mit ihrem Handy über Bluetooth hinlegte.

Im Vergleich zum e-Up unter gleichen Bedingungen muss ich feststellen das mir der Zoe doch wesentlich besser gefällt. Hier ist so ziemlich alles mit eingebaut, was mir (und meinem Nachwuchs) gut gefällt. Nur das Navi zickte etwas herum, da es meinte, die Autobahnen wären Mautpflichtig. Nun-ja wir sind halt nicht in Frankreich. Mit der Einstellung mautpflichtige Strecken zu benutzen klappte alles wieder.


Fazit: Wenn mein Renault-Händler mir noch etwas entgegenkommt, habe ich nur noch ganz wenige Argumente, den Zoe nicht zu bestellen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Neulich bei BMW

Auch mal ne Erfahrung !

Heute war ich beim BMW-Händler in der großen Stadt. Leider hat es mit der Benachrichtigung über Internet an die BMW-Zentrale nicht funktioniert. Somit habe ich direkt Kontakt mit dem Händler aufgenommen.

In der Halle stand dann ein BMW i3. So weit, so gut. Nachdem mich der Verkäufer entdeckt hatte, kam er auf mich zu. Ich erzählte, ihm wie ich das Fahrzeug nutzen möchte und er gab an, dass für mich die Version ohne Range-Extender in Frage kommt.
Nun ging es aber los. Bis zu den Vorzügen des Fahrzeuges habe ich es gar nicht kommen lassen. Ich durfte mir einen Vortrag über die umweltverträgliche Bauweise, die verbauten Werkstoffe anhören, ferner wie BMW den ökologischen Strom für seine Fabrik erzeugt und und und …

Ich brach dann den Vortrag ab und fragte in einer Sprechpause nach dem Preis. Wir gingen in seine Bürokabine. Nach einigem hin und her und den Paketen die man nehmen sollte (man kommt so auf die ungefähr gleiche Ausstattung wie bei Renault, nur nicht so „wertig“) kristallisierte sich eine Summe heraus. Leider hing die Latte über 40.000 Euro und er äußerte, dass Rabatte bei e-Autos nicht möglich sind. Auch in Sachen Finanzierung spielt BMW nicht in meiner Liga, da die Zinsen für die heutige Zeit in den Sternen hängen.
Ich möchte ja etwas Geld in die Hand nehmen, um ein Auto mit ökologischem Gewissen aber einer katastrophalen ökonomischen Bilanz zu besitzen, doch irgendwo ist leider meine Grenze. Spaß hin oder her. Somit mache ich lieber bei BMW keine Probefahrt und konzentriere mich auf die Fahrzeuge, die ein noch halbwegs vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis haben.


Morgen darf ich z.B. wieder mit dem Zoe herumfahren, um ihn nochmal ausgiebig zu testen.....  

Freitag, 7. Februar 2014

Up-Fahrt



Was für ein Wetter !

Heute durfte ich den VW e-Up bei Regen und Sturm zur Probe fahren. Es war eine große Ausfahrt geplant, die mich an den Rand meines selbst gesteckten Aktionsradius brachte.

Wie bei Renault stellte die relativ lange Probefahrt überhaupt kein Problem dar. Der freundliche Autohändler übergab mir den Wagen, erklärte ihn kurz und wünschte mir viel Spaß. Ferner sollte ich mir keine Sorgen um die Rückgabezeit machen, wenn es halt länger dauert, ist es eben so.

Also los vom Hof und quer durch Bremen und auf der anderen Seite wieder heraus.

Auch der e-Up lässt sich toll fahren. Er ist ruhig, beschleunigt sauber und sehr kraftvoll hoch und wirkt auf mich nicht wie ein gepimter Normal-Up. Alle Hebel und Schalter sind VW-typisch selbsterklärend. Alles ist an seinem Platz. Nur der große Garmin-Bildschirm und das linke Rundinstrument (Laden-Entladen währen der Fahrt) verraten die e-Version sofort. Ansonsten ist alles „ideal Standard" VW. Wenn man VW mag, fühlt man sich hier sofort wohl.

Schön beim e-Up sind die Sitzhöhenverstellung und die Sitzheizung. Besonders die Höhenverstellung fehlte mir im Zoe.

Das Fahrverhalten ist eher kartmäßig, die Federung ist zum Vergleich mit dem Zoe straff. Insgesamt ist der e-Up eine Nummer kleiner als der Zoe. Dieses fällt besonders im Kofferraum auf. Das Außendesign ist wiederum Geschmackssache und fällt meiner Meinung nach VW-typisch bieder aus. Mir gefällt der Up als solches nicht besonders und somit die e-Version dann auch nicht. Trotzdem habe ich ihn gern gefahren, weil ich ihn mir dann ja nicht von außen angucken musste. Wie gesagt der e-Up fährt einwandfrei, sogar spritziger als der Zoe.

Bedienen lassen sich die verbauten Gerätschaften gut, die aber sehr einfallslos für ein e-Auto gestaltet sind. Beim Zoe hingegen merkt man, dass das Auto um den E-Motor herum gebaut ist. Die Ladesituation ist beim Zoe erstmal besser, da schneller. In der Reichweite unterscheiden sich beide nicht voneinander. Was mir allerdings beim e-Up gut gefallen hat, ist die verstellbare Rekuperation. Mit der kann man fast ohne zu bremsen auskommen.

Leider wird es nie ein perfektes Auto geben und ich muss mich früher oder später für eines entscheiden. Vom Preis her sind beide fast gleich, wenn man die Batteriemiete beim Zoe in den Gesamtpreis des Autos einrechnet.

Ich bin somit gespannt auf die nächste Runde mit dem BMW i3, wenn sich die Herrschaften von BMW denn bei mir melden. Dieses ist bis heute leider noch nicht geschehen........